Mind-Spring – Unterstützung für Geflüchtete

Das Gesundheitsamt möchte eine niederschwellige psychosoziale Unterstützungsmaßnahme für Geflüchtete einführen. Diese wird ‚Mind-Spring‘ genannt und beinhaltet hauptsächlich pychoedukative Aspekte der Gesundheit. Es handelt sich nicht um eine Behandlungsmethode, sondern um eine primäre Präventionsmaßnahme. Es wird allen Geflüchteten angeboten. Es ist für sie eine Chance, etwas über sich selbst zu erfahren, den Umgang mit Faktoren im Zusammenhang mit Lebensänderungen zu üben und ins besonders zu lernen wie man gesund mit Stress umgehen kann. Andere Lektionen umfassen Themen wie Identitätswechsel in einem neuen Land, Umgang mit Verlusten und wie man auf die innere Belastbarkeit (Rezilienz) aufbauen kann. Es wird von einem Gesundheitsbegleiter in einer Sprache durchgeführt, die die Teilnehmer verstehen.

Dowload des Flyers als PDF in verschiedenen Sprachen:
MindSpring-Flyer (deutsch)
MindSpring-Flyer (arabisch)
MindSpring-Flyer (persisch)

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. J J Benson-Martin

Nächstes Treffen der Flüchtlingshilfe 12. Juli 2017

Hallo zusammen,

hiermit laden wir herzlich zum nächsten Treffen der Flüchtlingshilfe ein – für Mittwoch den 12. Juli, um 19 Uhr ins Bürgerhaus.

Nachdem wir aktuell nicht zu viele zu besprechende Punkte haben, haben wir uns einen speziellen Referenten geholt – Herr Argun von der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Enzkreises in Mühlacker. Er wird ein Beratungsangebot vorstellen, das vor allem auch von Ehrenamtlichen in Anspruch genommen werden kann – folgende Zeilen hat er dazu geschrieben:

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Umstrukturierung der Flüchtlingshilfe

Bereits Mitte Februar trafen sich die Mitglieder und Helfer der Flüchtlingshilfe zu einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Niefern. Die bisherige Organisation in Arbeitskreisen war geeignet, um organisiert und strukturiert die benötigten Hilfen für die Flüchtlinge bereitzustellen. Aufgrund geänderten Unterbringungssituationen, vorhandene Sprachkenntnisse und veränderten Bedürfnissen haben wir die Organisation unserer Arbeit neu ausgerichtet. Die bisherige Arbeitskreisstruktur wird in eine Projektstruktur umgewandelt, um flexibler für die Zukunft aufgestellt zu sein. Die Struktur kann jederzeit bei Bedarf mit weiteren Projekte ergänzt werden, sodass sich eine wandelnde Struktur ergibt, die dann auch immer den aktuellen Bedürfnissen gerecht werden kann.

Die Flüchtlingshilfe gliedert sich im Moment in folgende Projekte:

  • Kleiderkammer
  • Fahrradwerkstatt
  • Sprachkurs
  • Freizeitaktivitäten
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Jugend/Enz-Zone
  • Schwimmen
  • Nähwerkstatt (im Aufbau)
  • Arbeit/ Firmenkontakte

Für die Projekte Sprachkurs, Freizeitaktivitäten und Hausaufgabenbetreuung suchen wir noch weitere Helfer. Sollten Sie Interesse haben mitzuwirken, können Sie sich gerne an den Flüchtlingsbeauftragten Hr. Ermentraut 07233/4168 oder an den Ansprechpartner der Gemeinde Hr. Nouvel 07233/9622-31 wenden. Gerne können auch Ideen für neue Projekte gemeldet werden. Die neue Struktur ist auch auf der Homepage neu gestaltet und kann dort eingesehen werden (www.fluechtlingshilfe-niefern-oeschelbronn.de).

Des Weiteren soll es in Zukunft für einzelne Familien Ansprechpartner geben, sogenannte ,,Kümmerer‘‘, die mit den Familien in engen Kontakt stehen und auch schon ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben. Diese Personen sollen einen guten und regelmäßigen Kontakt zu den Familien pflegen und diese auf dem Weg in die Selbständigkeit unterstützen und begleiten – vor allem bei dem umfangreichen Schriftwechsel mit Ämtern und Behörden sollen sie gezielte Hilfestellungen geben. Sie sollen aber auch ganz gezielt problematische Punkte in den Familien ansprechen – das gehört für den Weg in das eigenverantwortliche Leben auch mit dazu. Mit diesen „Kümmerern“ wird eine separate Sitzung stattfinden, bei der dann eine kleine Handreichung durchgesprochen wird, mit nötigen und möglichen Inhalten der Betreuung.

Kleiderkammer wieder geöffnet

Adresse:
Niefern-Vorort, Eutinger Str. 46

Öffnungszeiten:
Mittwoch von 15.00-17.00 Uhr

Seit 01.03.2017 hat die Kleiderkammer nach der Winterpause wieder geöffnet.

Wir heißen alle bedürftigen Menschen sowie Asylbewerber aus unserer Gemeinde herzlich in der Kleiderkammer willkommen. Es werden gut erhaltene Kleider, Schuhe, Accessoires, aber auch Kinderspielsachen, Kinderwagen uvm. kostenfrei in haushaltsüblichen Mengen abgeben.

Der aktuelle Bedarf wird immer auf der Homepage der Flüchtlingshilfe www.fluechtlingshilfe-niefern-oeschelbronn.de unter der Überschrift Kleiderkammer/Spendenbedarf aufgeführt.

Wegen begrenzter Lagerfläche können keine großen Mengen und Haushaltsauflösungen angenommen werden.  Bitte geben Sie die Spenden in Tüten oder Taschen ab, welche in der Kleiderkammer verbleiben können, gerne auch in Umzugskartons.

Die Flüchtlingshilfe und die Gemeinde Niefern-Öschelbronn sind Träger und Betreiber der Kleiderkammer. Spenden, die nicht benötigt werden, behalten wir uns vor, an andere Hilfsorganisationen weiterzugeben.

Zu Terminabsprachen oder Fragen wenden Sie sich bitte an:
sachspenden@fh75223.de

oder telefonisch an
André Stößer   Tel. 07233/4783
Uta Mürle         Tel. 07233/81495

 

 

Hilfskonvoi startbereit!

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In der Nacht von Mittwoch, den 22.02.2017, auf Donnerstag, den 23.02.2017, wird ein kleiner Konvoi gen Rumänien starten, um eine Vielzahl von Sach- und Geldspenden nach Rumänien zu transportieren. In einer Gemeinschaftsaktion von „Maulbronn hilft“, „Hessen helfen!“, dem Niefern-Öschelbronner Verein „Unsere helfende Hand“ sowie der Unterstützung der „Flüchtlingshilfe Niefern-Öschelbronn“ werden drei vollgepackte Transporter mit Kleidung und Lebensmitteln zu den Notleidenden vor Ort gebracht. Aus Niefern-Öschelbronn werden Christina Schmidt, Tobias Lauber und André Stößer als Fahrer/innen diese Hilfsaktion begleiten. Über den Verlauf wird an es dieser Stelle sicherlich viel Anrührendes, aber auch Erschütterndes zu berichten geben.
Vielen Dank an Niefern-Öschelbronn für die Unterstützung und die vielen und wertvollen Spenden.
(AS)

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Newsletter Dezember 2016

Landratsamt Enzkreisweihnachtsgruss

Katja Kreeb
Dezernentin für Familie,
Soziales und Integration

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Förster, sehr geehrte Herren Bürgermeister,
liebe Flüchtlingsbeauftragte und Vertreter der Ehrenamtskreise,

nach einem bewegten Jahr danken wir Ihnen und den vielen ehrenamtlichen Helfern nochmals herzlich für Ihre Unterstützung, für gute Gespräche und wertvolle Ideen sowie für Ihre sachliche Kritik, die uns hilft, Strukturen und Abläufe zu überprüfen und – wo möglich – zu optimierien.

Wir haben gemeinsam viel für die geflüchteten Menschen, die in unserem Landkreis angekommen sind, erreicht. Dass der Enzkreis im Bereich Flüchtlingshilfe als „vorbildlicher BestPractice-Landkreis“ seitens des Deutschen Landkreistag genannt wird, ist nicht zuletzt auch Ihrem persönlichen Einsatz vor Ort zu verdanken.

Wir freuen uns auf eine weiterhin konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit und wünschen Ihnen erholsame und besinnliche Festtage mit etwas Zeit zum Durchatmen…

Herzliche Weihnachtsgrüße aus dem Landratsamt

Katja Kreeb
Dezernentin für Familie, Soziales und Integration

Andreas Kraus
Amtsleiter Amt für Migration und Flüchtlinge

Isabel Hansen und Regina Ehrismann
sowie die Mitarbeitenden des Amts für Migration und Flüchtlinge

Stabstelle Integration

Unsere Themen heute:

  • VERANSTALTUNGSHINWEISE und INFORMATIONEN
  • Ehrenamtskonferenz mit kommunalem Flüchtlingsdialog
  • Sprechstunde zur Anerkennungsberatung / Termine
  • Seminartag konfliktsensitive Flüchtlingsarbeit
  • Studie zur Integration: Enzkreis als Best-Practice-Beispiel
  • Abzocke, Handy-Verträge und Verbraucherschutz
  • Information zur Gesundheit von Kindern

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Newsletter

Landratsamt Enzkreis / Oktober 2016
Katja Kreeb
Dezernentin für Familie,
Soziales und Integration

newsletter

Unsere Themen heute:

  • 80-Cent-Jobs für nicht anerkannte Flüchtlinge
  • Wohnsitzauflage
  • Familienzusammenführung
  • Sozialbetreuung
  • Zentrale Anlaufstelle im Migrationsamt
  • Förderung ehrenamtlicher Sprachkurse
  • Sprechstunde zur Anerkennung von Schul- und Berufszeugnissen im Landratsamt
  • Strategiepapier „Flüchtlinge im Enzkreis“

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Deutsch lernen

„Die Hausaufgabenhilfe“

Niefern. Wenn Flüchtlinge in einem sicheren Land angekommen sind, wenn sie ein Dach über dem Kopf haben, auch wenn es sich vielleicht nur um eine behelfsmäßige Unterkunft handelt, so ist zuerst einmal das größte Problem beseitigt. Sie haben ihr Leben nicht verloren. Nun müssen sie aber eine Vielzahl weiterer Probleme bewältigen. Sie sprechen die Sprache nicht; die meisten können sich auch nicht auf Englisch verständigen.

Den meisten Zugereisten ist klar, dass es von Vorteil ist, Deutsch sprechen und verstehen zu können, doch viele der Erwachsenen erkennen nicht, dass sie diese mühsame Arbeit vorrangig erledigen sollten.

Kinder haben es deutlich einfacher. In mehrfacher Hinsicht.

„Mutter Natur“ hat den jungen Menschen mitgegeben, die Sprache in ihrer Umgebung binnen kurzer Zeit zu lernen, ohne groß zu büffeln, ohne Wörter zu pauken, ohne sich mit Grammatik beschäftigen zu müssen. Das gilt etwa bis zur Pubertät, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen. Danach wird das Sprachen Lernen mühsamer.

Kinder im Grundschulalter sind in Deutschland schulpflichtig. Sie kommen so automatisch mit der fremden Sprache in Kontakt. Doch wie mag sich ein Kind fühlen, wenn der Lehrer und alle Mitschüler Deutsch sprechen und es selbst anfangs nicht ein einziges Wort versteht?  —  Versetzen Sie sich mal gedanklich in diese Lage! Ist das nicht schrecklich?

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Es gibt an der Grundschule in Niefern eine Vorbereitungsklasse. Hier kommen die Flüchtlingskinder zusammen. Hier werden ihnen die Grundlagen vermittelt, Deutsch lernen weiterlesen

Bekleidung und mehr

„Die Kleiderkammer im Nieferner Vorort“

Niefern. Seit Anfang Mai 2016 gibt es sie, die Kleiderkammer. Sie wurde durch die „Flüchtlingshilfe Niefern-Öschelbronn“ initiiert und wird seither von ihr betrieben. Doch schon vorweg sei gesagt, daß sie nicht nur Flüchtlingen zur Verfügung steht sondern allen Bedürftigen, die Sozialhilfeleistungen erhalten.

Wir besuchten die Kleiderkammer im Vorort von Niefern im Haus in der Eutinger Straße 46. Sie ist an jedem Mittwoch von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Man findet zu ihr, wenn man durch die schmiedeeiserne Tür und durch den Durchgang nach hinten geht.

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Die Räumlichkeiten, die zur Verfügung stehen, sind eher von bescheidener Größe. Riesige Warenmengen können hier nicht gelagert werden. Der größte Raum ist das Holzhaus, das im Garten steht. Im Bild öffnet uns Herr Stößer die Tür zu dieser „Kleiderkammer“. Er und Frau Kärcher sind es, die in erster Linie das Projekt leiten und voranbringen, – ehrenamtlich!

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Ein neues Vereinslokal?

„Pläne für das ehemalige Chill House“

Niefern. Schon vor geraumer Zeit hat man erfahren, dass nunmehr eine Fahrradwerkstatt im ehemaligen „Chill House“ in Betrieb gegangen ist. Wie sieht es heute dort aus? Was läuft derzeit in diesen Räumen? Welche Pläne gibt es?

Zur Erinnerung, die Fahrradwerkstatt hat Anfang Juli 2016 ihre Pforten geöffnet. Sie wird von Flüchtlingen betrieben und war eine der ersten  in unserer Gegend. Maßgebend für deren Zustandekommen war Herr Özban, von seinen Freunden kurz „Abu“ genannt.

Mit dem Projekt sollen gleich „mehrere Fliegen mit einer Klappe erschlagen“ werden:

  • Für Flüchtlinge wurde eine Vielzahl von Fahrrädern gespendet; vom Kinderfahrrad über normale Tourenräder bis zum Mountain-Bike war alles bei den Spenden vorhanden. Fast 200 Räder sind bislang in der Werkstätte eingetroffen.
  • Den Flüchtlingen, die hier eine vorübergehende Beschäftigung erhalten, fällt die Decke nicht mehr auf den Kopf; sie müssen nicht arbeitslos in ihren Notunterkünften herumsitzen.
  • Alle Bedürftigen die Sozialhilfeleistungen erhalten und  ein Rad haben, das überholt werden sollte oder repariert werden muss,  können ihren  ‚Drahtesel‘ hierher bringen. Die Reparatur selbst ist kostenlos, lediglich die Materialkosten müssen ersetzt werden.

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